Mittwoch, 23. September 2009

BFF Fragebogen an Fotografen


Der BFF (Bund Freischaffender Foto-Designer www.bff.de) befragt seine Mitglieder in regelmäßigen Abständen mithilfe eines Fragebogens über ihre Arbeit und die Person. Ich möchte hier dieselben Fragen - etwas abgespeckt - aufgreifen und beantworten!

1. Was zeigt das erste Motiv das für Sie eine Bedeutung hat?
"Ein junges Pärchen auf einer Wiese im Gegenlicht. Das Pärchen hält sich eng umschlungen und strahlt eine warme, geborgene Zweisameit aus. Ich schaue es noch heute sehr gerne an und es ist nach wie vor ein fester Bestandteil meines Portfolios."

2. Wann haben Sie es aufgenommen?
"Das war im Spätsommer - ich glaube 2005. Wir waren auf den Feldern hinter der Stadt in der ich aufgewachsen bin und eigentlich war dieses Motiv nur ein Testshot. Doch es entpuppte sich später als das beste Bild der Serie. Es wurde noch analog aufgenommen und erhielt durch das extreme Gegenlicht ein wahrhaft geniales Korn."

3. Warum sind Sie Fotograf geworden?
"Die Frage ist nicht einfach zu beantworten. Fotograf ist kein Beruf wie Banker oder dergleichen. Man ergreift ihn nicht in erster Linie um seinen Lebensunterhalt damit zu verdienen. Es geschiet aus der Leidenschaft heraus Fotos zu machen. Bei mir hat diese Leidenschaft mit 16 Jahren bekommen. Meine Familie schenkte mir damals eine kleine Kamera - eine der ersten vernünftigen Digitalkameras mit sensationellen 3.2 MP. Von da an war sehr schnell klar das ich weder Banker noch klassischer Kaufmann werden wollte. Der Entschluss fiel ber Nacht und ich habe ihn bis heute nicht bereut."

4. Gab es andere Berufswünsche in Ihrer Kindheit?
"Nein! Sicher hat man sich während der Schulzeit, wenn der Abschluss immer näher rückte, die ein oder anderen Gedanken gemacht welchen Beruf man den ergreifen sollte. Aber ich konnte mich nie festlegen oder gar Gefallen an einem bestimmten Beruf finden. Ich trieb so lange im seichten Wasser bis ich über Nacht beschloss Fotograf zu werden."

5. Was fotografieren Sie am liebsten?
"Ein ganz klares GO für die Peoplefotografie in allen Facetten. Ob Mode, Lifestyle oder Erotik. So lange in meinem Sucherbild Menschen zu finden sind bin ich in meinem Element. Eine zweite große Leidenschaft ist die Architektur. Sie bildet einen so krassen Gegensatz zur Peoplefotografie das es einen idealen Ausgleich darstellt. Aber im Grunde ist es simpel: Wenn ich durch einen Suchen schauen kann und am Ende auf einen runden schwarzen Knopf drücken kann bin ich glücklich..."

6. Was wäre Ihr Traumprojekt?
"Das ist schwer zu sagen. Es gibt kein Traumprojekt in dem Sinnde, ebensowenig wie es einen Traumkunden gibt. Ein Traumprojekt ist immer ein Projekt bei dem man selbst sehr viel Gestaltungsfreuraum hat und das Bild weitestgehend mitbestimmen darf und kann. Ein Projekt bei dem man ohne Layoutschablone arbeiten darf und eigene Ideen verwirklichen kann. Das ist in meinen Augen - ein leider steltener gewordenes - Traumprojekt. Im übrigen für viele, wenn nicht gar für alle Fotografen ;)

7. Was bedeuten Ihnen Ihre freien Arbeiten?
"Freie Arbeiten sind die Arbeiten die mich weiterbringen - oftmals. Meistens kann man in den Auftragsarbeiten nicht zeigen was man wirklich kann oder wie ein Bild nach eigener Meinung aussehen könnte. Das kann ich in meinen freien Arbeiten realisieren. Ich kann mir die ganze Geschichte von Anfang bis Ende selbst ausdenken und sie komplett frei realisieren und inszinieren. Das gibt mir sehr viel. Vor allem weil ich hinterher einfandfrei sagen kann: Das ist mein Foto!"

8. Wie verbringen Sie Ihre freie Zeit am liebsten?
"Ich verbringe viel freie Zeit mit Recherche oder fülle mein Skizzenbuch. Aber wenn ich dennoch einmal richtig freie Zeit habe, dann verbringe ich diese am liebsten zusammen mit meinem Hund, meiner Freundin und ihrer Chihuahua-Hündin. Ich bin mit Freunden unterwegs, gehe gerne in Cafés und lerne gerne neue Leute kennen. Also eigentlich bin ich ein ganz ruhiger Kerl."

9. Wen würden Sie gerne Kennenlernen?
"Hm, es gibt einige große Fotografen die ich gerne kennenlernen würde. Darunter Hemlut Newton. Aber die Chance dazu besteht nun leider nicht mehr. Da gibt es noch den Werbefotografen Chase Jarvic, den Kriegsfotografen James Nachtwey und einige mehr mit denen ich sehr gerne einmal zusammen sitzen würde. Barack Obama interessiert mich als Mensch. Ihn würde ich gerne einmal auf einen Kaffee einladen - Politik außen vor!"

10. Was ist für Sie die größte Versuchung?
"Die größte Versuchung - ich muss ganz ehrlich gestehen das ich mir darüber noch nie Gedanken gemacht habe und diese Frage so gar nicht beantworten kann..."

Mittwoch, 9. September 2009

MEMBERS CLUB Heilbronn

Wie auch schon im September 2008 werde ich am 26.9.2009 die MEMBERS CLUB PARTY in der Heilbronner Sperberlounge mit einem Showshooting bereichern. Damals in Karlsruhe hieß die ganze Show noch "Don't tell our mother - the fashion show party" und ließ uns 8 Stunden bei gefühlten 5 Grad vor einem mattschwarzen Sportwagen der Firma STÄNDER-DRINK fotografieren. Wir brachten dennoch geniale Bilder mit nach Hause.
Dieses Mal wird es wohl etwas gesitteter zugehen. Fotografiert wird von 0:00 Uhr bis ca. 01:00 in der Sperberlounge. Das Model ist noch nicht bekannt gegeben ich werde es aber bereitwillig preisgeben sobald ich den Namen kenne.

Ich darf also jeden, für den Heilbronn im entferntesten erreichbar ist herzlich einladen dieser Party beizuwohnen!

Mehr Informationen gibts unter www.members-club.de

Auch ein blindes Huhn...

... findet einmal ein Ei. Dabei will ich nicht sagen das ich das Bloggen an sich bisher ignoriert habe, nein es war durchaus abzusehen das es irgendwann auch bei mir soweit kommt. Eine Webseite sollte meiner Meinung nach auch immer Kommunikationsmittel sein. Mit seinen "Fans", den Freunden und vor allem aber auch den Kunden. So bietet sich das Bloggen als vernünftiges Medium gerade zu an.

Die Suche, ja besser gesagt, das Finden eines geeigneten Anbieters gestaltete sich jedoch schwieriger als gedacht. Das Naheliegenste war es, sich bei blogger.de anzumelden, was ich bereits vor mehr als einer Woche getan habe. Leider muss man dort 5 Tage warten bis man seinen Blog erstellen kann. Und auch nach Ablauf dieser Frist bleibt das weitere Vorgehen schwierig. Ich befand mich nach einiger Zeit in einer Sackgasse und auch die F.A.Q. von blogger.de hielten ihre Informationen mehr als spärlich. blogspot.com hingegen bietet mir hier die Möglichkeit sofort einen Blog zu erstellen und es ist auch mehr freies Feld als dichter Urwald was die Bedienung und Verwaltung angeht - sofern ich das heute beurteilen kann.

Nachdem es also seit über einem Jahr schon auf youtube Videos zu meiner Arbeit zu sehen gibt, welche ich auch in den nächsten Tagen hier präsentieren werde, existiert nun auch ein - in die Webseite eingebundener - Blog. Herzlichen Glückwunsch!

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